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Nord Art 2011

NordArt 2011

Aus 72 Ländern haben sich weit über 1128 Künstler bei der Nord Art 11 beworben, um ihre Werke in diesem Jahr auszustellen. Seit dem 04. Juni hat die diesjährige Nord Art wieder ihre Türen geöffnet. Das Ziel ist es, den Besuchern der Nord Art 11 ungewohnte Perspektiven und ungewöhnliche Begegnungen mit der Kunst zu bieten. Inzwischen ist es die 13. Sommerausstellung und wieder einmal versammeln sich Malerei, Grafik, Fotografie, Video, Bildhauerei, Objekte und Installationen von 250 Künstlern aus 55 Ländern.
Das Angebot ist überraschend groß und vielfältig: von Malerei und Fotografie über Skulpturen und Installationen bis hin zu experimenteller und Videokunst ist alles dabei. Sowohl Werke von renommierten zeitgenössischen Künstlern als auch neueste Kunst-Tendenzen sind zu sehen. An vielen Stellen ergeben sich interessante Durchblicke, Einblicke und Überblicke auf die Kunstwerke, denn jedes einzelne Stück wurde in Verbindung zu seiner Umgebung überlegt platziert.
Stellvertretend für die vielen weltweit tätigen Künstler, die in diesem Sommer in den Hallenschiffen der alten Gießerei und im Parkgelände ausstellen, seien nur einige genannt:
Der Kanadier Dan Hudson, der seinen BFA in Visueller Kunst an der York University (Toronto) erhielt und der Malerei, Skulpturen, Fotografie, Video und Multimedia Kunst zur Darstellung nutzt. Er verbindet die Intimität der Natur mit dem alltäglichen Leben unserer heutigen Kultur. Mit Konzepten von Zeit beschäftigt sich seine Kunst und reflektiert dabei die Natur unserer Existenz. Er stellt ein Video aus, auf dem ein Ort im Wechsel der Jahreszeiten zu sehen ist. Das Ganze ist musikalisch untermalt und wirkt sehr beeindruckend.
Der Deutsche Hans Scheib, der seit 1976 als freiberuflicher Bildhauer tätig ist und u. a. 1995 den Kunstförderpreis der Akademie der Künste erhalten hat und seit 2001 Mitglied der Akademie der Künste in Hamburg ist, stellt seine aus Holz und Farbe geschaffenen "Apokalyptischer Reiter Erster+Zweiter+Dritter+Vierter) aus.
In diesem Jahr bietet die Nord Art besonders viele Großskulpturen. So ragt beispielsweise die Frauenfigur des Tschechen David Cerny, der als internationaler Shooting-Star gilt, acht Meter hoch in den Büdelsdorfer Himmel. Und es geht noch gewaltiger: Im vergangenen Jahr hat der Schwede Peter Lundberg am Ahlmannkai sein Werk gegossen. Und dafür sind zwei Kräne notwendig, denn das 14 Meter hohe Gebilde aus rotem Beton, welches auf sein Fundament gehoben wurde, wiegt um die 60 Tonnen.
In einer riesigen glänzenden Lotusblüte aus Edelstahl spiegelt sich der Betrachter vielfach wider. Die Skulptur stammt von Zeng Chenggang, einem Kunstprofessor aus China und war auch schon bei der Expo in Shanghai zu sehen.
In diesem Jahr unterteilte man die weitläufigen Industriehallen geschickt durch Raum-Kuben. Es entstand auf diese Weise mehr Platz zum Hängen der Kunstwerke und vielerorts eine private Atmosphäre.
Speziell für die Nord Art schuf Rene Schoemakers, der gerade den Lucas-Cranach-Preis erhalten hat, einen beeindruckenden Raum. Vier von Wiebke Kramer geschaffene großförmige, farb- und ausdrucksstarke Ölbilder überzeugen in einem anderen Kubus. Über 50 Meter weiße Leinwände reihen sich in einem anderen 5,50 Meter hohen Raum aneinander. Hier soll während der NordArt Europas größtes transportables Gemälde entstehen. Einige der ausstellenden Künstler sind aufgerufen daran mitzuwirken, später soll das Großkunstwerk auf Tournee gehen.
Die Grundidee des jährlichen Symposiums ist, das „Miteinander ins Gespräch kommen“, mit- und voneinander lernen, Erfahrungen weitergeben und austauschen. In den ersten Jahren beschränkte sich die Nord Art auf Bildhauerei in der Carlshütte, wobei es nun seit vier Jahren eine Erweiterung um die Kunstrichtungen Malerei und Installation gibt.
Organisiert wird die Nord Art von der KiC, einer gemeinnützigen Initiative der Städte Büdelsdorf und Rendsburg und der ACO Gruppe.
Die inzwischen größte jährliche Kunst-Ausstellung in Nord-Europa findet auf einer Ausstellungsfläche in der 22.000 qm großen ehemaligen Eisengießerei Carlshütte, der ACO-Wagenremise, dem Gartenhaus sowie dem 60.000 qm großen Parkgelände statt. Es werden ebenfalls öffentliche Plätze im Stadtgebiet mit einbezogen. Die Nord Art wurde 1999 von KiC-Geschäftsführer Wolfgang Gramm konzipiert und wird jährlich von ihm neu inszeniert.
Beim über siebenstündigen Streifzug durch die ehemaligen Industriehallen, Nischen und Kojen der Carlshütte sowie dem Außengelände entsteht der Eindruck einer überwältigenden Fülle an Techniken, Handschriften und künstlerischen Botschaften. Und dabei wird im gesamten Nord Art-Kontinent gemalt, was das Großformat hergibt. Draußen im Parkgelände haben die Großskulpturen ihren Auftritt. Plastische Arbeiten sind auf den Rasenflächen zu bestaunen. Einige davon sind Beiträge zur diesjährigen Nord Art, alle anderen Dauerleihgaben früherer Jahre.
Die meisten der ausgestellten Kunstwerke sind käuflich zu erwerben. Die Preise reichen von mehreren hundert Euro bis zu einer halben Million Euro. Obwohl sich die Nord Art nicht als Kunstmesse versteht, wird es positiv bewertet, wenn die Künstler ihre ausgestellten Werke auch vermarkten können. Ab diesem Jahr bietet Kunstwerk Carlshütte ein weiteres großes Highlight. Die vom Hausherrn eigens hierfür umgebaute ACO Thormannhalle dient rund 120 jungen Musikern der Internationalen Orchesterakademie des Schleswig-Holstein-Musik Festivals als Proben- und Konzertraum.
Es haben sich 1800 Musiker beim Schleswig-Holstein Musik Festival beworben. Von ihnen wurden 220 aus 28 Ländern auserwählt, um in der Chor- und Orchesterakademie des Festivals in diesem Sommer mitzuwirken. Den Besuchern der Nord Art 11 werden ungewohnte Perspektiven und ungewöhnliche Begegnungen mit der Kunst geboten.
Die Atmosphäre des zehn Hektar großen parkähnlichen Geländes und der Charme der alten Industriehallen erhöhen den Unterhaltungswert der Ausstellung.
Es wird für den Besucher offensichtlich, dass dieser wunderschöne, große mit Kunstwerken bestückte Park zu einem Synonym für eine Großausstellung wird, die jedes Jahr wieder viel Engagement und Ambition investiert und so nicht nur Menschen aus Norddeutschland anzieht. Ein Highlight des Kultursommers, dessen Besuch sich wirklich lohnt.

KiC, Kunst in der Carlshütte
Auf dem Gelände Kunstwerk Carlshütte, Vorwerksallee, 24782 Büdelsdorf

Informationen:
http://www.nordart.de/ | http://www.kunstwerk-carlshuette.de/

Eröffnung:
Sonnabend, den 4. Juni 2011, 17.00 Uhr
Öffnungszeiten: 4. Juni – 2. Oktober 2011, Mittwoch – Sonntag 11.00–19.00 Uhr
Eintrittspreise:
Eintritt: 9,00 Euro
Saisonkarte: 36,00 Euro
Familienkarte (zwei Erwachsene mit Kinder bis 18 Jahre): 16,00 Euro
Kinder bis 6 Jahre (in Begleitung einer erwachsenen Person): Eintritt frei
Schüler: 3,00 Euro
Schulklassen sowie die begleitenden Lehrerinnen und Lehrer: 2,00 Euro pro Person
Ermäßigt: 6,00 Euro (Gruppen ab 15 Personen, Studenten, Menschen mit Behinderungen, Freundeskreis Carlshütte)

Führungen:
Jeden Samstag (ab sechs Personen, 14.00 Uhr) und zu Sonderterminen:
Sonntag, 5. Juni: um 11:30, 14.00 und 17.00 Uhr und Sonnabend, 17. September: 14.00, 19.00 und 21.00 Uhr
Kosten: 6,00 Euro + Eintritt
Gruppenführungen nach Vereinbarung (Reservierung unter 04357-996770 o. info@kic-nordart.de)
Kosten: 60,00 Euro + Eintritt (ab 15 Pers. ermäßigt)

Katalog:
Zur Ausstellung erscheint ein deutsch-englischsprachiger Katalog, der alle beteiligten Künstler in Wort und Bild vorstellt.
Kosten: 21,00 Euro

Café: Ausstellungscafé Alte Meierei: Mi–So 12.00–19.00 Uhr


Julia Lass Nemitz



 

Impressionen von der diesjährigen NordArt gibt es in unserem Ausstellungs-Fotoalbum!


 

Geschrieben von Petra am 18. Juni 2011 23:34:41 2411 gelesen · Drucken

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